Paris (AFP) Zur Nahrungsergänzung eingenommenes Vitamin D minimiert einer Studie zufolge nicht in bedeutendem Maße das Risiko für Herzversagen, Krebserkrankungen oder Knochenbrüche. Anders als vielfach behauptet, seien Mangelerscheinungen in der Regel nicht die Ursache, sondern Folge von Gesundheitsbeschwerden, heißt es in einer Untersuchung neuseeländischer Forscher, die am Freitag in der britischen Fachschrift "The Lancet Diabetes & Endocrinology" veröffentlicht wurde. Die Autoren sehen daher "wenig Grund" für die gängige Praxis, entsprechende Nahrungsergänzungsmittel durch Ärzte verschreiben zu lassen.