Genf (dpa) - Syriens Regierung und die Opposition sollen am Freitag zum ersten Mal miteinander über eine Friedenslösung für ihr vom Bürgerkrieg verwüstetes Land sprechen.

Es wird erwartet, dass die beiden Delegationen während der Verhandlungen in Genf in den nächsten Tagen abwechselnd direkt und indirekt über den Vermittler Lakhdar Brahimi kommunizieren.

Das Ziel ist durch einen Aktionsplan vom Juni 2012 vorgegeben. Dieser war damals nach intensiven Gesprächen zwischen Russland und den USA erarbeitet worden war. Kernpunkte sind ein Waffenstillstand und die Bildung einer Übergangsregierung mit Vertretern beider Seiten. Die Opposition ist damit einverstanden. Die Regierung hatte zuletzt den Eindruck vermittelt, als ob sie nicht alle Punkte des Plans umsetzen wolle.