Berlin (dpa) - Die SPD will mit ihrer neuen Generalsekretärin Yasmin Fahimi trotz der großen Koalition neue Machtoptionen für 2017 ausloten. "Die Partei muss weiterdenken. Sie muss über die große Koalition hinausdenken", sagte die 46 Jahre alte frühere Gewerkschafterin bei einem Sonderparteitag in Berlin mit Blick auch auf die Linkspartei. Fahimi wurde mit 88,5 Prozent zur Nachfolgerin von Andrea Nahles gewählt. Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, führt die SPD als Spitzenmann in die Europawahl am 25. Mai. Er erhielt 97,3 Prozent Zustimmung.