Tunis (dpa) - Das krisengeschüttelte Tunesien hat eine neue Übergangsregierung. Der parteilose Ministerpräsident Mehdi Jomaâ präsentierte sein Kabinett bei Staatschef Moncef Marzouki. Der Regierung aus unabhängigen Experten gehören 21 Minister und sieben Staatssekretäre an. Das Parlament beriet abschließend über eine neue Verfassung. Diese gilt als wegweisend für die arabische Welt. Vorgesehen sind unter anderem Gewissensfreiheit und Gleichberechtigung.