Jerusalem (AFP) Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist unter Beschuss religiöser Hardliner gekommen, weil sein Sohn eine nicht-jüdische Freundin hat. "Das ist ein großes Problem", sagte der Abgeordnete Nissim Seev von der ultraorthodoxen Schas-Partei am Sonntag der Zeitung "Jerusalem Post". Netanjahu müsse als Regierungschef "nationale Verantwortung zeigen". Mosche Feiglin von Netanjahus rechtskonservativer Likud-Partei bezeichnete die Beziehung in der "Post" als "sehr unglücklich".