Chittagong (AFP) In Bangladesch ist der Vorsitzende der größten islamistischen Partei Jamaat-e-Islami zum Tode verurteilt worden. Außer gegen Motiur Rahman Nizami wurden auch gegen 13 weitere Angeklagte Todesurteile wegen des Vorwurfs des Waffenschmuggels verhängt, wie der Staatsanwalt Kamal Uddin Ahmed der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag sagte. Demnach sollten die Waffen bei der Aktion im April 2004 an die indische Rebellengruppe United Liberation Front of Assam (ULFA) geliefert werden, die im Nordosten Indiens gegen die Regierung in Neu Delhi kämpft.