Kinshasa (AFP) Die UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo hat vor einer "humanitären Katastrophe" in der Provinz Katanga gewarnt. Durch Kämpfe zwischen Rebellen und der Armee seien seit Oktober in elf Dörfern mehr als 600 Häuser zerstört worden, erklärte die UN-Mission MONUSCO am Mittwoch (Ortszeit). Demnach wurden rund 400.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Der UN-Missionschef Martin Kobler sagte, er fühle sich beim Gedanken an Katanga schuldig, weil die UNO die Provinz zuletzt vernachlässigt habe.