Genf (AFP) Der UN-Menschenrechtsrat hat im Zuge einer regelmäßigen Überprüfung der Menschenrechtslage in Vietnam den Ein-Parteien-Staat scharf kritisiert. Die Mitglieder des Rats lobten am Mittwoch bei der Anhörung in Genf zwar die Fortschritte des südostasiatischen Landes bei der Armutsbekämpfung und der Schulbildung, doch kritisierten sie die verbreitete Beschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit und den zunehmenden Einsatz der Todesstrafe in dem kommunistischen Staat.