Berlin (dpa) - Der massiv unter Druck stehende SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat sein Vorgehen in der Edathy-Affäre verteidigt, Union und Opposition damit aber nicht überzeugt. Nach seiner Befragung im Innenausschuss des Bundestags vermied es Oppermann am in Berlin, irgendwelche Fehler einzuräumen. Gleichwohl hatte er zuvor den von ihm selbst ausgelösten Rücktritt des CSU-Ministers Hans-Peter Friedrich bedauert. Die Union wertete Oppermanns umstrittenen Anruf bei BKA-Präsident Jörg Ziercke als Fehler. Die Grünen kritisierten die Aussagen Oppermanns und Zierckes als unplausibel.