Washington (dpa) - US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat schwere Versäumnisse vor dem Amoklauf auf einer Marinebasis in Washington im vergangenen Jahr eingeräumt. Vor der Bluttat mit 13 Toten habe es beunruhigenden Lücken bei der Früherkennung und Prävention gegeben, sagte Hagel. Demnach sei das Militär nicht über die psychische Erkrankung des Täters informiert gewesen. Der Arbeitgeber des Schützen, ein Dienstleister des Pentagons, habe zwar über die Krankheit Bescheid gewusst, die Information aber nicht weitergegeben. Hagel kündigte strengere Richtlinien an.