Washington (AFP) Der tödliche Amoklauf auf einer Militärbasis mitten in der US-Hauptstadt Washington im vergangenen Jahr hätte einem offiziellen Untersuchungsbericht zufolge verhindert werden können. Das US-Verteidigungsministerium kreidet dem Arbeitgeber des Todesschützen Aaron Alexis in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht an, die Armee nicht über die psychischen Störungen des Mannes informiert zu haben. Alexis hatte am 16. September auf dem Marinestützpunkt Navy Yard mit einer abgesägten Schrotflinte und einer halbautomatischen Pistole zwölf Menschen ermordet, ehe er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde.