Dhaka (AFP) Elf Monate nach dem verheerenden Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch mit hunderten Toten können Überlebende und Hinterbliebene nun Entschädigungen beantragen. Die ersten 22 Anträge wurden am Montag den zuständigen Beamten übergeben. Diese verwalten einen Fonds, der von westlichen Textilunternehmen mit 40 Millionen Dollar (29 Millionen Euro) gefüllt werden soll und von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) koordiniert wird. Einer der Beamten sagte der Nachrichtenagentur AFP, alle Entschädigungen sollten in den nächsten drei bis vier Monaten ausgezahlt werden. 3600 Menschen hätten Anspruch auf Geld.