London (AFP) Die angeschlagene britische Genossenschaftsbank Co-op, Ende vergangenen Jahres wegen der Drogenaffäre ihres Ex-Chefs Paul Flowers in die Schlagzeilen geraten, braucht deutlich mehr Geld für ihre Rettung. Zu den bereits im vergangenen Jahr angekündigten 1,5 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro) für die Sanierung müsse die Bank 400 Millionen Pfund zusätzlich per Kapitalerhöhung aufnehmen, kündigte Vorstandschef Niall Booker am Montag an. Mit dem Geld muss die Co-op unter anderem Kunden entschädigen, denen sie unnötige Kreditausfallversicherungen verkauft hatte.