Berlin(dpa) - Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst verschärft sich. Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde wollen die Gewerkschaften in dieser Woche erheblichen Druck ausüben. Heute legten mehr als 5000 Beschäftigte in Brandenburg, Berlin und Baden-Württemberg ihre Arbeit nieder. Morgen soll in Hessen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gestreikt werden. In Hannover ist eine Großkundgebung angekündigt. Am Mittwoch und Donnerstag will die Gewerkschaft unter anderem den öffentlichen Personennahverkehr in fast ganz Nordrhein-Westfalen lahmlegen.