Frankfurt/Main (SID) - Trotz der noch ungelösten Trainer-Frage sieht Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt bei den Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen nicht im Nachteil. "Es ist falsch zu glauben, dass Spieler, die mit der Eintracht verhandeln, ihr Kommen oder Nichtkommen von einem Trainer abhängig machen", sagte Bruchhagen bei hr-iNFO: "Das lese ich zwar häufig. Aber die Erfahrungen, die ich in 26 Jahren Bundesliga gemacht habe, sind genau gegenteilig."

Laut Bruchhagen (65) gebe es eine "eine Vielzahl von Trainern", die gerne für die Eintracht arbeiten möchten. Die Hessen sind auf der Suche nach einem Nachfolger von Armin Veh (53), der seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängert. 

Der Stuttgarter Meistercoach hatte die Frankfurter im Juli 2011 übernommen. Nach der Rückkehr in die Bundesliga hatte Veh die Eintracht in der vergangenen Saison überraschend auf Platz sechs und in die Europa League geführt. 

Nach dem 1:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach am Mittwochabend haben sich die Hessen ihrer Abstiegssorgen weitgehend entledigt. Als Tabellen-Elfter hat der deutsche Meister von 1959 nach dem 27. Spieltag acht Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16.