Berlin (dpa) - Der Bundestag hat nach monatelangem Gezerre die Kommission für die neue Atommüll-Endlagersuche eingesetzt. Union, SPD und die Mehrheit der Grünen stimmten der Besetzung der 33 Mitglieder umfassenden Kommission zu. Die Linke stimmte dagegen, weil sie den ergebnisoffenen Charakter des Neustarts infrage stellt. Das Gremium soll zwei Jahre lang die Grundlagen für die Suche erarbeiten. Der seit 1977 im Fokus stehende Salzstock Gorleben bleibt eine Option.