Athen (dpa) - Fast vier Jahre nach dem finanziellen Kollaps hat sich Griechenland erstmals wieder Geld bei privaten Investoren beschafft. Das krisengeplagte Land sammelte drei Milliarden Euro ein, rund eine halbe Milliarde mehr als angepeilt. Die Anleger erhalten dafür einen Zinssatz von 4,75 Prozent. Griechenland war seit der Beinahepleite ab dem Frühjahr 2010 vom privaten Kapitalmarkt abgeschnitten, weil Anleger wegen des finanziellen Desasters das Vertrauen in das Land verloren hatten - stattdessen gab es internationale Finanzhilfe.