Paris (AFP) Weil er Wählerstimmen gekauft haben soll, ist gegen den französischen Rüstungsindustriellen und Politiker Serge Dassault ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Dem 89-jährigen konservativen Senator werde unter anderem Stimmenkauf, Beihilfe zur illegalen Wahlkampffinanzierung und die unzulässige Überziehung von Wahlkampfbudgets zur Last gelegt, verlautete am Donnerstag aus Justizkreisen. Dassault, dessen Konzern die Kampfjets Rafale und Mirage baut, soll bei Bürgermeisterwahlen in der Gemeinde Corbeil-Essonnes nahe Paris Wählerstimmen gekauft haben. Der Ex-Bürgermeister bestreitet die Vorwürfe.