Berlin (dpa) - Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen hat der NSA-Untersuchungsausschuss die strittige Entscheidung über eine Befragung des Ex-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden vertagt. Der Ausschussvorsitzende Patrick Sensburg erklärte, die Frage werde am 8. Mai erneut beraten. Bis dahin soll die Bundesregierung erklären, ob und in welcher Form eine Befragung Snowdens möglich ist. Die Opposition hatte sich gegen die Verzögerung gewehrt. Die Grünen warfen der Regierung vor, sie nehme Einfluss auf die Ausschussarbeit.