Berlin (dpa) - Zum Auftakt ihres mehrtägigen Deutschlandbesuchs ist die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit Bundespräsident Joachim Gauck zusammengetroffen. Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt empfingen Suu Kyi im Berliner Schloss Bellevue zu einem Mittagessen.

Danach waren Gespräche mit Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sowie Bundestagspräsident Norbert Lammert geplant.

Am diesem Freitag zeichnet die SPD Suu Kyi mit dem Internationalen Willy-Brandt-Preis aus. Die 68-Jährige war vom Militärregime in ihrer Heimat fast 15 Jahre lang unter Hausarrest gehalten worden. Bei ihren Gesprächen in Berlin geht es um die Situation in Birma ebenso wie um Suu Kyis mögliche Bewerbung um das Präsidentenamt 2015.

Die Militärs in Birma haben vor einigen Jahren einen Demokratisierungsprozess eingeleitet. Zuletzt hatten Berichte über Zusammenstöße zwischen Buddhisten und Muslimen in dem Land Besorgnis ausgelöst.

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