München (AFP) Zwei deutsche Gründungskonzerne, Eon und offenbar die HSH Nordbank, verlassen die Wüstenstrominitiative Desertec zum Ende des Jahres. Weitere Unternehmen prüften, ob sie sich künftig noch an der Initiative beteiligen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag. Der Chef des Projektes, Paul van Son, sagte dem Blatt, Veränderungen im Firmennetzwerk der Initiative habe es immer gegeben und das werde auch so bleiben. Die deutsche Politik sei nach wie vor ein wichtiger Unterstützer, sagte van Son. Durch die Ukraine-Krise kämen erneuerbare Energien und die Zusammenarbeit mit Nordafrika und dem Nahen Osten stärker ins Spiel.