Berlin (AFP) Die birmanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat bei ihrer Auszeichnung mit dem internationalen Willy-Brandt-Preis am Freitag in Berlin auf die immer noch fehlende Demokratie in ihrem Land verwiesen. Birma benötige eine demokratische Verfassung, wirkliche nationale Versöhnung und einen Gesinnungswechsel bei den ehemaligen Militärherrschern, sagte Suu Kyi am Freitag in ihrer Rede im Anschluss an die Laudatio des SPD-Chefs und Vizekanzlers Sigmar Gabriel. Birma sei "noch keine Demokratie".