Köln (SID) - Dem Fußball-Drittligisten Hansa Rostock droht erneut eine empfindliche Strafe. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am kommenden Donnerstag (13.00 Uhr) in der Frankfurter DFB-Zentrale mündlich gleich sieben Vorkommnisse mit Rostocker Zuschauern aus den vergangenen Monaten.

Wie der DFB am Freitag mitteilte, sind die Heimspiele gegen den Halleschen FC, Wacker Burghausen und den VfL Osnabrück betroffen. Zudem geht es um Auswärtsspiele bei Preußen Münster, RB Leipzig, Holstein Kiel und dem Halleschen FC.

Anhänger des ehemaligen Bundesligisten hatten dabei unter anderem Pyrotechnik eingesetzt. Außerdem sind Randale im Eingangsbereich der Stadien und das vermehrte Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld, was im Heimspiel gegen Osnabrück zu einer 15-minütigen Spielunterbrechung führte, Gegenstand der Verhandlung. Geleitet wird die Sitzung von Stephan Oberholz, dem stellvertretenden Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts.