Barcelona (SID) - Klub-Ikone Johan Cruyff (66) hat die Vereinsführung des spanischen Fußball-Meisters FC Barcelona nach dem Champions-League-Aus gegen Atlético Madrid heftig kritisiert. "Die Entscheidungen in der Kabine sollte der Trainer treffen, aber das war in den letzten vier Jahren nicht der Fall", sagte der ehemalige Barcelona-Profi der spanischen Sportzeitung Marca am Freitag: "Das ist nicht mein Barça".

Der Viertelfinal-Knock-out gegen Atlético sei aber nicht die Schuld des Trainers Gerardo Martino: "Es ist wirklich schwierig, ein Team zu führen, wenn dich niemand arbeiten lässt. Man kann ihm nichts vorwerfen, denn Martino tut, was er kann", ergänzte Cruyff. Dieses Problem habe es bereits unter dem ehemaligen Coach Pep Guardiola gegeben: "Damals wurde sogar ein Spieler verkauft, den Guardiola behalten wollte: Dmitri Tschigrinski." Die Spieler schloss Cruyff aus seiner Generalkritik explizit aus: "Wieso sollten sie ihren Enthusiasmus verlieren? Das ist doch Schwachsinn!"