Vatikanstadt (AFP) Vor der geplanten Heiligsprechung von Johannes Paul II. hat der Vatikan Vorwürfe zurückgewiesen, der vor neun Jahren gestorbene Ex-Papst habe den Kindesmissbrauch durch einen prominenten Ordensgründer jahrelang vertuscht. "Es gibt keine persönliche Verwicklung des Heiligen Vaters in dieser Affäre", sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi am Dienstag vor Journalisten. Der Fall Marcial Maciel galt als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zur Heiligsprechung für Johannes Paul, die am Sonntag erfolgen soll.