Seoul (AFP) Mehr als eine Woche nach dem Fährunglück in Südkorea haben Taucher im Wrack des gesunkenen Schiffs die Leiche des Schülers gefunden, der noch vor der Besatzung einen Notruf abgesetzt hatte. Der Junge mit dem Nachnamen Choi sei von seinen Eltern identifiziert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag. Er hatte drei Minuten vor der Besatzung völlig verängstigt den Notruf angerufen und berichtet, dass die Fähre sinke. Sein Anruf heizte den Ärger über die späte Reaktion von Kapitän und Besatzung weiter an.