Kundus (dpa) - Einen Tag nach der verheerenden Schlammlawine im Nordosten Afghanistans schwinden die Hoffnungen für bis zu 2100 verschüttete Dorfbewohner. Rettungskräfte fanden bisher 260 Leichen. Erd- und Geröllmassen hatten ein ganzes Dorf in der Provinz Badachschan mit sich gerissen. Etwa 300 Familien würden weiter vermisst, sagte der Vizegouverneur der Provinz. Die Behörden befürchteten, dass sie unter der Schlammlawine begraben und ums Leben gekommen sind.