Berlin (dpa) - Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro hat sich für eine Lockerung der Strafen gegen die Fußball-Meister Manchester City und Paris St. Germain ausgesprochen.

"Das Letzte, was wir wollen, ist ein Ausschluss von Spielern von der Champions League", sagte FIFPro-Europa-Präsident Bobby Barnes mit Blick auf die drastischen Sanktionen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gegen die Clubs wegen deren Verstöße gegen das Financial Fairplay.

Der englische Champion Manchester und der französische Titelträger PSG wurden von der UEFA zu einer Strafzahlung von jeweils 60 Millionen Euro verurteilt. Außerdem dürfen beide Vereine in der kommenden Saison der Champions League nur 21 statt 25 Spieler melden. Der Ausschluss aus der Königsklasse bleibt beiden jedoch erspart. Barnes sieht vor allem Verhandlungsspielraum bei der Frage, wieviele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu den 21 gemeldeten Spielern gehören sollen. Bislang sieht die Regelung acht sogenannte "locally trained player" vor.