Kiew (dpa) - Überschattet von Gewalt und Drohungen prorussischer Separatisten hat die Ukraine mit der Wahl eines neuen Präsidenten begonnen. Im Osten des Landes öffnete allerdings nur ein Bruchteil der Wahllokale. Örtlich Medien berichteten von vereinzelten Übergriffen moskautreuer Kräfte auf Wahlstellen. Viele Einwohner der Gebiete Donezk und Lugansk, die von Separatisten gestern zu einem "Neurussland" vereint worden waren, trauten sich demnach nicht zur Wahl oder fanden keine Möglichkeit zur Stimmabgabe.