Frankfurt/Main (AFP) Nachdem kleine Gruppierungen wie die Tierschutz- und die Familienpartei ins Europaparlament eingezogen sind, bringt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erneut eine Sperrklausel ins Gespräch. "Ich frage mich schon, ob es wirklich für alle Zeiten unzulässig sein soll, über eine Sperrklausel für das Europaparlament nachzudenken", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Er habe Zweifel daran, dass der Einzug "kleinster monothematischer Gruppierungen" ins Parlament wirklich "die Repräsentativität der deutschen politischen Landschaft" erhöhe.