Berlin (dpa) - Die Hilfsorganisation Pro Asyl hat den Entschluss der Innenministerkonferenz zur weiteren Aufnahme syrischer Flüchtlinge in Deutschland als unzureichend kritisiert. Die Minister hatten sich darauf verständigt, die bundesweite Aufnahme um weitere 10 000 auf insgesamt 20 000 syrische Flüchtlinge zu verdoppeln. Damit blieben aber trotzdem mehr als 60 000 antragstellende Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland außen vor, sagte der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, der Nachrichtenagentur dpa.