Bagdad (dpa) - Unter dem Druck der islamistischen Isis-Kämpfer droht der Irak zu zerbrechen. Zwar ist deren Vormarsch vorerst gestoppt - aber nun nutzen kurdische Truppen das Chaos und sorgen für weitere Gewalt. Und die Regierung von Ministerpräsident al-Maliki bekam im Parlament keine Unterstützung für Notstandsmaßnahmen. Offiziere machten Al-Maliki sogar für die Schwäche des Widerstands gegen die Extremisten verantwortlich. Kämpfer der Isis hatten sich bis auf 60 Kilometer an Bagdad herangekämpft. Rund eine Million Menschen sollen im Irak jetzt auf der Flucht vor den Extremisten sein.