Washington (AFP) Als im März die Entdeckung von Gravitationswellen als "Echo des Urknalls" zum historischen Forschungserfolg erklärt wurde, war der Jubel womöglich verfrüht. Die aufgefangenen Signale könnten statt von den ersten Erschütterungen des Big Bang auch von strahlendem kosmischem Staub herrühren, räumten die Wissenschaftler um John Kovac aus Havard nun ein. Diese Möglichkeit sei "nicht auszuschließen", schrieb das Forscherteam in der Fachzeitschrift "Physical Review Letters" vom Donnerstag.