Wiesbaden (dpa) - Nach einer zwölfmonatigen Durststrecke haben die deutschen Arbeitnehmer im ersten Quartal wieder echte Einkommenszuwächse erzielt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Reallöhne um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das war das stärkste Wachstum der um die Inflation bereinigten Bruttogehälter seit dem Frühjahr 2011. Die statistische Erhebung hat auch deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen gezeigt. So sind von 2007 bis 2013 die Nominallöhne im Osten schneller gestiegen als im Westen.