Köln (AFP) Diskriminierung ja, Schadenersatz nein: Eine Frau, die von der Lufthansa wegen dreieinhalb Zentimetern fehlender Körpergröße nicht zur Pilotenausbildung zugelassen worden war, ist auch in zweiter Instanz mit einer 135.000-Euro-Klage gegen die Fluglinie gescheitert. Zwar werde die Klägerin durch die bei der Lufthansa geltende Mindestgrößen-Regelung diskriminiert, machte das Landesarbeitsgericht Köln in seinem am Mittwoch verkündeten Urteil deutlich. Zugleich bestätigten die Richter jedoch die erstinstanzliche Entscheidung, wonach die Frau keinen Schadenersatz von der Lufthansa verlangen kann. (Az. 5 Sa 75/14)