New York (dpa) - Im Irak sind seit Beginn der Offensive der Islamisten vor gut zwei Wochen nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 900 Zivilisten getötet worden. "Es ist extrem schwierig, aus den umkämpften Gebieten zuverlässige Informationen zu bekommen. Aber wir müssen von mindestens 900 getöteten und 650 verletzten Zivilisten seit dem 5. Juni ausgehen", sagte der UN-Sondergesandte Nikolaj Mladenow per Videoschaltung aus Bagdad in New York. Insgesamt gehe er von 1300 Toten und fast ebenso vielen Verletzten aus. Er sagte, das "Problem muss militärisch angegangen werden".