Brüssel (dpa) - Angesichts der brüchigen Waffenruhe in der Ostukraine hat die Nato Russland eindringlich zur konkreten Mitwirkung an einer Friedenslösung aufgefordert. Die Außenminister der 28 Mitgliedstaaten verlangten bei einem Treffen in Brüssel von Moskau, die Waffenlieferungen und die Einreise von Kämpfern in das Nachbarland zu unterbinden und die Unterstützung von bewaffneten Separatistengruppen einzustellen. Zudem solle die russische Regierung aktiv dabei helfen, den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko umzusetzen.