Berlin (dpa) - Angesichts des Vormarsches der Isis-Terrorgruppe im Irak hat der Leiter des irakischen Krisenstabes, General Ali al-Saidi, eine Aufteilung des Landes in autonome Zonen gefordert. Alle Gruppen sollten ihre eigenen Regionen erhalten. Das sei die einzige Lösung, sagte der Kommandeur der "Welt am Sonntag". Im Irak gibt es Schiiten, Sunniten und Kurden. Nur mit einer Aufteilung könne die Unterstützung für die sunnitische Isis-Miliz im sunnitischen Bevölkerungsteil gebrochen werden. Der General betonte, die Hauptstadt Bagdad sei sicher vor Isis.