Bonn (AFP) Die CDU-Politikerin Erika Steinbach gibt nach 16 Jahren ihr Amt als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) auf. Sie werde im November bei den Neuwahlen des Präsidiums nicht mehr für den Posten kandidieren, teilte die 70-Jährige nach Angaben des BdV am Sonntag auf einer Tagung mit. Das Amt sei "eine wunderbare Herausforderung und lohnende Aufgabe" gewesen. Es sei ihr ein "Anliegen" gewesen, "die Schicksale der Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in das Bewusstsein aller Deutschen zu rücken".