Berlin (dpa) - Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hat eine Überarbeitung der Regularien des Presserats gefordert. Auswüchse in der Berichterstattung ließen sich so strenger ahnden, sagte Wulff "Spiegel". Die Medien müssten sich immer wieder kritisch fragen, ob sie mit ihrer Macht verantwortungsvoll und korrekt umgingen. Wulff war 2012 nach einer durch Medienberichte ausgelösten Affäre über die angebliche Annahme von Vorteilen als Bundespräsident zurückgetreten. Ein Korruptionsprozess in Hannover endete mit einem Freispruch.