Kasan (SID) - Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann (Leverkusen) ist bei der Fecht-WM in Kasan eine zweite Medaille verwehrt geblieben. Zum Abschluss der Titelkämpfe unterlag die WM-Zweite im Einzel zusammen mit Alexandra Ndolo (Leverkusen), Monika Sozanska (Leipzig) und Ricarda Multerer (Heidenheim) im Achtelfinale des Teamwettbewerbs dem Europameister Rumänien 16:25. Am Ende kamen sie auf Platz 13. 

"Schade, dass wir das gegen Rumänien nicht durchziehen konnten. Auch die hatten Angst, gegen uns zu fechten", sagte Heidemann. Die zweimalige Einzel-Europameisterin Imke Duplitzer (Halle) war nicht für die Mannschaft nominiert worden. 

Die deutschen Herren mit dem zweimaligen Einzel-Europameister Jörg Fiedler (Leipzig), Christoph Kneip, Falk Spautz (beide Leverkusen) und Niklas Multerer (Heidenheim) verloren in der Runde der letzten 16 mit 32:45 gegen Europameister Schweiz. Sie belegten letztlich den zehnten Rang. Damit bleibt es für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) bei zwei WM-Medaillen. Neben Silber für Heidemann im Einzel sorgten die Säbelfechter mit Mannschaftsgold für den Höhepunkt aus deutscher Sicht.

"Das Minimalziel von zwei Medaillen haben wir erreicht, das Team hat insgesamt eine ordentliche Leistung abgeliefert", sagte Sportdirektor Sven Ressel zur deutschen WM-Bilanz: "Das Gesamtergebnis ist besser als in Budapest, aber noch lange nicht gut." Bei der WM in Ungarn im Vorjahr hatte es einmal Silber und einmal Bronze für die deutsche Mannschaft gegeben.