Berlin (AFP) Mit provokanten Thesen zur Bevölkerungs-, Ausländer- und Bildungspolitik hat die Alternative für Deutschland (AfD) den Endspurt für die Landtagswahlen in Ostdeutschland eingeleitet. Parteichef Bernd Lucke und die drei Spitzenkandidaten aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg stellten am Mittwoch in Berlin ihre Kernthesen für die Wahlen vor. Darin fordern sie eine aktive Bevölkerungspolitik, die den Rückgang der Einwohnerzahl stoppen soll. Der Inklusionspolitik, die auf den gemeinsamen Schulbesuch behinderter und nicht-behinderter Kinder abzielt, erteilten sie eine Absage. Das Schengen-Abkommen wollen sie aussetzen, um mutmaßlich kriminelle Ausländer fernzuhalten.