Berlin (dpa) - Die gesetzliche Krankenkasse Barmer GEK hat ein Ende der Bevorzugung von Privatpatienten bei der Terminvergabe in Arztpraxen gefordert. Eine solche Ungleichbehandlung sei nicht akzeptabel, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Christoph Straub. Er reagierte damit auf eine Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Patientenzufriedenheit. Ihre Skepsis gegenüber dem Vorhaben der Bundesregierung, eine Terminvergabe innerhalb von vier Wochen vorzuschreiben, sollten die Ärztevertreter aufgeben.