Washington (AFP) Das Terrornetzwerk Al-Kaida finanziert sich nach Informationen der "New York Times" zunehmend durch die Erpressung von Lösegeld für entführte Europäer. Seit 2008 habe die Organisation mindestens 125 Millionen Dollar (93 Millionen Euro) Lösegeld erhalten, das meiste von europäischen Staaten, berichtete die Zeitung "New York Times" (Dienstagsausgabe). Allein im vergangenen Jahr seien 66 Millionen Dollar gezahlt worden. Schon 2012 warnte der US-Terrorismusexperte im Finanzministerium, David S. Cohen, Lösegeldzahlungen seien inzwischen für Al-Kaida wichtiger als die Spenden wohlhabender Unterstützer.