Düsseldorf (dpa) - Fünf Monate nach einem tödlichen Amoklauf in zwei Anwaltskanzleien im Rheinland beginnt heute der Prozess gegen den Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48-jährigen Familienvater dreifachen Mord sowie drei Mordversuche vor. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass finanzielle Schwierigkeiten zu den Bluttaten führten. Der Mann war für eine Ohrfeige zu Schmerzensgeld und Geldstrafe verurteilt worden und finanziell in Schwierigkeiten geraten. Seine Anwälte hatten ihm jedoch abgeraten, sein Geld für weitere Berufungsverfahren auszugeben.