Mannheim (dpa) - Das schwere Zugunglück von Mannheim ist wohl auf menschliches Versagen zurückzuführen. Der Lokführer des rammenden Güterzugs soll trotz drei Halt-Signalen und einer Zwangsbremsung weitergefahren sein. Warum er das tat, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mannheim noch unklar. Gegen den 60-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. Bei dem Unfall in der Nähe des Hauptbahnhofs waren am Freitag 35 Menschen verletzt worden.