Erbil (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Irak-Besuch ein Flüchtlingslager in Erbil im kurdischen Autonomiegebiet besucht. Dabei sagte der SPD-Politiker den dort lebenden Jesiden weitere humanitäre Hilfe zu. In dem Flüchtlingslager leben 50 Familien und insgesamt 300 Menschen. Es handelt sich dabei überwiegend um Angehörige der von der IS-Miliz verfolgten religiösen Minderheit der Jesiden. Steinmeier wollte in Erbil auch mit dem Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete, Massud Barsani, über mögliche weitere deutsche Hilfsleistungen sprechen.