Köln (AFP) Der Zentralrat der Sinti und Roma hat die am Freitag vom Bundesrat gebilligte Änderung des Asylrechts kritisiert. "Es ist ein bisschen traurig, dass wir das Gefühl haben, in dieser Sache Manövriermasse zu sein für Kompromisse", sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Romani Rose, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe). Die Änderung schließt grundsätzlich aus, dass Sinti und Roma sowie andere Asylsuchende aus den Balkanstaaten Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina künftig in Deutschland Asyl erhalten.