Peking (AFP) Die chinesische Justiz hat in der nordwestlichen Unruheprovinz Xinjiang zwölf Menschen zum Tode verurteilt, weil sie einen blutigen Angriff auf Regierungsgebäude angeführt haben sollen. Gegen weitere 15 Angeklagte sei die "Todesstrafe auf Bewährung" - die in der Regel lebenslange Haft bedeutet - verhängt worden, hieß es am Montag auf der Internetseite Tianshan, dem Informationsportal der Regierung von Xinjiang. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 58 Menschen verurteilt, die Ende Juli an Unruhen im Bezirk Shache beteiligt gewesen sein sollen. Damals waren nach Regierungsangaben 37 Zivilisten und 59 "Terroristen" getötet worden.