Tokio (AFP) Ungeachtet scharfer Kritik mehrerer Nachbarländer haben zwei japanische Minister den umstrittenen Yasukuni-Schrein besucht. Innen- und Kommunikationsminister Sanae Takaichi und der Chef der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit, Eriko Yamatani, besuchten am Samstag nacheinander die Gedenkstätte in Tokio. Die beiden konservativen Politiker sind für Kontakte zu rechtsradikalen Gruppen bekannt. Die Besuche von Politikern in dem 145 Jahre alten Schrein sind zutiefst umstritten, da dort gemeinsam mit den 2,5 Millionen japanischen Kriegstoten auch 14 verurteilte Kriegsverbrecher geehrt werden.